SPF oder LSF – was bedeutet das eigentlich?

Einige Sonnenstrahlen durften wir ja bereits dieses Jahr genießen. Leider noch nicht lang und konstant genug um eine schöne Bräune zu erreichen, aber was nicht ist, kann ja noch kommen 🙂

Um optimal darauf vorbereiten zu sein, hier ein kleiner Beitrag zum Thema „SPF bzw. LSF“ – der berühmte Lichtschutzfaktor den wir auf jeder Sonnencreme finden. Prinzipiell bedeutet LSF also einfach „Lichtschutzfaktor“. Manchmal lesen wir auch „SPF“ auf Produkten was nichts anderes als das englische Wort dafür, nämlich „Sun Protection Factor“, ist. Aber was sagt uns dieser Sonnenschutzfaktor nun eigentlich und wofür ist er relevant?

Hier eine kleine Definition von Wikipedia: „… der Sonnenschutzfaktor oder Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel mal länger man sich mit einem Sonnenschutzmittel der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, als dies mit der jeweils individuellen Eigenschutzzeit möglich wäre. Zur Berechnung der Zeitspanne, die man vor einem Sonnenbrand geschützt ist wird der Lichtschutzfaktor mit der Eigenschutzzeit multipliziert.“ (www.wikipedia.at, https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtschutzfaktor, 16.05.2016)

Ok, soweit so gut. Aber was ist nun die Eigenschutzzeit und warum gibt es so viele unterschiedliche Sonnenschutzfaktoren?
Die Antwort ist recht einfach – weil es auch verschiedene Hauttypen gibt, die wiederum die Eigenschutzzeiten bestimmen.

So unterscheidet man zwischen den folgenden Typen.

Der keltischer Typ
Besondere Merkmale: rothaarig, oft Sommersprossen, sehr helle (blasse) Haut.
Der keltische Typ ist sehr sonnenempfindlich, neigt immer zu Sonnenbrand und erreicht keine bis geringe Bräune. Die max. Eigenschutzzeit beträgt bei diesem Typ 5-10 Minuten. Um einen Sonnenbrand vorzubeugen wird Sonnenschutzfaktor 50+ empfohlen.

Der nordischer Typ
Besondere Merkmale: Blonde Haare, helle Haut, meist grün- oder blauäugig.
Dieser Typ ist ebenso sehr sonnenempfindlich, neigt sehr zu Sonnenbrand und wird nur geringfügig bzw. langsam braun. Die Eigenschutzzeit beträgt hier 10-20 Minuten. Ein Sonnenschutz zwischen 30 und 50+ wird hier empfohlen!

Der Mischtyp
Besondere Merkmale: Menschen mit braunen Augen, heller bis mittelbrauner Haut, meist brünett. Der Mischtyp erhält recht schnell eine schöne, ebenmäßige Bräunung, selten aber einen Sonnenbrand. Er ist normal bis wenig sonnenempfindlich. Die Eigenschutzzeit beträgt hier ca. 20-30 Minuten; zu empfehlen wäre daher LSF 20 bis 30.

Der mediterraner Typ
Besondere Merkmale: Braune Haut, braune Augen, meist dunkelhaarig. Der mediterrane Typ ist sonnenunempfindlich, wird schnell braun und ist nur selten mit einem Sonnenbrand konfrontiert.
Die Eigenschutzzeit beträgt hier bereit 30-40 Minuten, wodurch ein LSF von 20 ausreichend ist.

Nachdem nun die Eigenschutzzeiten bekannt sind, lässt es sich leicht errechnen, wie lange man sich der Sonne aussetzen kann. Prinzipiell ist hier anzuraten, etwa 60% der ausgerechneten Zeit wirklich in der Sonne zu verweilen, um das Risiko eines Sonnenbrandes nicht einzugehen.

In meiner kosmetikPRAXIS biete auch ich Sonnenpflegeprodukte, z.B. von IMAGE Skincare, an und berate gerne hinsichtlich Hauttyp und optimale Pflege für den Sommer um die Haut vor der Sonne und dem Austrocknen zu schützen.

Eure Helga

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